Eigentlich mag ich den November nicht. Gar nicht. Mir graut es vor dem nasstrüben, kalten Erkältungsmonat. Die leuchtenden Farben des Herbstes verwandeln sich in ein karges graubraun. Aus dem Laternelaufen sind wir endgültig herausgewachsen – so gibt es wenig Abwechslung. Dieser November allerdings war angefüllt mit Farben, die nicht zu erwarten waren. Es blühten die Rosen, der Kürbis, verschiedene Beetpflanzen und meine Freundinnen, die Gänseblümchen. Am Strand entdeckten mein Sohn und ich Weidekätzchenpuschel. Und auch innerlich gab es einen Wechsel von trüben und bunten Farben. Insgesamt viel mehr Fülle als erwartet.

 

Meine Privataudienzen mit Jesus waren in diesem Monat reich und lang. Auch hier ein Miteinander von Herzensbeschneidung, Baden in Wohlwollen, Arbeit am Inneren und viel, viel Einblick in biblische Wahrheiten. Einmal forderte Jesus mich auf, mit ihm Abendmahl zu halten und viel Vergebungsarbeit zu tun. Ich weiß nicht, ob ich sonst schonmal morgens gegen 9.30 soviel Wein (oder überhaupt welchen?) getrunken habe. Viele Tränen, viel Entspannung, und ganz viel Liebe. Ich genieße diese Zeiten. Und ich genieße die Bemalung/Beschriftung, die der Gatte in meinem kleinen Gesprächszimmer an die Wand gebracht hat.

 

Morgens ist es dunkel, am Nachmittag schon wieder. Dawischen ist es gut, draußen zu sein. Die Strände versprechen Einiges an Abwechslung. Und warum sollten Kinder und Erwachsene die trübe Jahreszeit drinnen verbringen, wo es doch draußen immer noch so viel zu tun und zu sehen gibt.

 

Ich gehe ja am mit dem Hund am liebsten irgendwohin, wo wir überhaupt keine Leine brauchen. Aber dazu ist es mir jetzt am Abend zu dunkel. Der Fritz Hund ist 2,25 Jahre alt und hat hormonell bedingte Sturm- und Drang- Verhaltensweisen. Außerdem ist er sehr verschnüffelt und folgt jeder Spur, die sich bietet (trotz wenig Jagdinstinkt – aber es könnte ja eine schöne Hündin irgendwo da draußen im Gebüsch genau auf ihn, den großen und wichtigen Fritz, warten…). Das ist mir zu heikel, wenn ich nichts sehen kann. So lerne ich die Stadt besser kennen – und nachts ist sie nochmal anders. Die Straßen sind meist menschenleer. Und hey: wenn ihr Kinder habt, oder selber gerne schaukelt: Ab 17.30 sind zur Zeit die Schaukeln überall frei. Wenn man schon nicht mehr Laterne laufen geht (?! seltsame Wortkombi), dann kann man doch ein Abendbrothappening auf dem Spielplatz genießen.

 

                             Alle Photos: © Bettina Peter
Advertisements

2 Gedanken zu “Bilder des Monats – Fülle – November 2018

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s